Einen Kamin richtig anfeuern - Kurze Anleitung - brennholz.io
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Einen Kamin richtig anfeuern – Kurze Anleitung

Einen Kamin richtig anfeuern – Kurze Anleitung

Wie macht man den Kamin eigentlich richtig an? An dieser Frage scheiden sich häufig die Geister. Eins vorweg: es gibt, wie so oft, kein Richtig oder Falsch. Wenn du aber so gar nicht weißt, wie du deinen Kamin anzünden sollst, haben wir hier ein paar wertvolle Tipps für dich:

Schritt 1: Grob die Asche aus dem Kamin entfernen

Damit der Kamin ausreichend Luft ziehen kann, solltest du die Asche grob aus dem Kamin entfernen. Bei den Meisten Modellen reicht es aus, sie durch Gitter in den drunterliegende Aschefang zu raken (ab und an das Ausleeren nicht vergessen!). Du musst dabei nicht gründlich sein, es ist ausreichend, wenn die Schlitze im Rost sichtbar sind und die Luft zirkulieren kann.

Schritt 2: Brennholz einschichten

Beginne mit zwei bis drei großen Brennholzscheiten, die du parallel nebeneinander auf den Rost legst. Schichte nun weitere Scheite immer im 90° Winkel darüber. Die Scheite sollten nach oben kleiner werden. Zum Abschluss schichtest du noch ein bisschen Anzündholz obendrauf und platzierst deinen Kaminanzünder. Für das Anzündholz eignen sich vor allem weiche Nadelhölzer, sie brennen leichter und schneller.

Das Anzündholz und der Kaminanzünder liegen oben auf dem Brennholz, weil sich so beim anfeuern weniger Rauch entwickelt. Außerdem ist es deutlich holzsparender deinen Kamin auf diese Art “von oben” anzuzünden.

Achte auch darauf, dass du nur trockenes Holz verfeuerst. Wenn dein Kamin trotz guter Luftzufuhr schlecht brennt und stark qualmt, ist das ein Zeichen für zu frisches Brennholz. Dadurch wird nicht nur die Scheibe deines Kamins furchtbar rußig, nasses Holz führt auch zu einer stark steigenden Feinstaubentwicklung und belastet die Umwelt. In Deutschland ist das verfeuern von Holz mit einer Restfeuchte über 25% sogar gesetzlich verboten. Wir liefern dir gerne versandkostenfrei trockenes Buchenbrennholz mit einer garantierten Restfeuchte von unter 18% (Link). Auf jeden Fall solltest du auf das richtige Brennholz für deinen Kamin achten.

Schritt 3: Für ausreichende Luftzufuhr sorgen

Bevor du jetzt dein gemütliches Feuer entfachst, sorge unbedingt noch dafür, dass die Luftzufuhr deines Kamins vollständig geöffnet ist. Meist findet sich ein kleiner Regler unterhalb der Tür. Wenn das nicht reicht, kannst du auch die Kamintür in den ersten 5-10 min leicht angelehnt lassen.

Sobald die ersten Scheite teilweise durchgebrannt sind, kannst du die Luftzufuhr so stark verringern, bis die Flammen in ruhigen Wellen emporschlagen. Meist ist das bei einer, zu ca. ⅔ bis ¾ geschlossenen Luftzufuhr der Fall. Jeder Kamin ist da aber ein bisschen anders, also taste dich vorsichtig an den idealen Punkt heran. Bekommt dein Feuer zu wenig Luft, brennt es weniger hell und es entwickelt sich Rauch.

Schritt 4: Den Kamin richtig anzünden und auflegen

Ist deine Luftzufuhr geöffnet, kannst du den Kaminanzünder guten Gewissens anstecken und dich den gemütlich knisternden Flammen erfreuen. Wenn du neues Brennholz auflegen willst, warte bis die vorherigen Scheite komplett zu Glut zerfallen und keine Flammen mehr sichtbar sind. Erst dann lege (nicht schmeißen!) vorsichtig weiteres Holz in die Glut.